7 Möchtest Du meinen Fastentag begleiten?

LaptopHallo, Ihr Lieben, da bin ich wieder.

Einige von Euch haben mich gebeten, doch mal einen Fastentag zu beschreiben. Daher möchte ich Euch heute einladen, einen Fastentag mit mir zu verbringen. Ich nehme Euch mit durch meinen Tag und schreibe Euch wie es mir so ergeht, was ich so esse und Ihr seid „live“ dabei, ob ich mit meinem Hungergefühl klar komme oder nicht….Bevor mein Wecker aber gleich an einem Montag klingelt, zuerst nochmal meinen herzlichen Dank für die vielen Kommentare über Facebook, Instagram oder sogar hier auf meinem Blog. Dass Ihr Euch hier so wohlfühlt, erfüllt mich mit wahnsinnigen Stolz und ich könnte mir ein Loch ins Knie freuen! Und was alles so passiert… Momentan prasselt so viel Positives auf mich ein, dass mir selber ganz schwindelig wird. Herzlichen Dank dafür.

Wie schon angekündigt, war ich aber auch fleißig. Ihr seht vielleicht oben in der Leiste jetzt meine Elfe als Icon, außerdem könnt Ihr Euch jetzt direkt auch hier auf dem Blog anmelden, für alle, die mir nicht auf Facebook oder Instagram folgen können. Keine Sorge, da kommt keine Werbung, sondern Ihr bekommt nur dann eine Email von mir, wenn ein neuer Blogpost erscheint. Also wenn Ihr mögt, könnt Ihr jetzt hier auf dem Blog Eure Email-Adresse hinterlassen.

Dann habe ich auch an dem Rezept-Tool gearbeitet und dies ist jetzt etwas komplizierter als gedacht da hatte meine IT-Elfe dann doch wohl recht. Aber davon lasse ich mich jetzt noch nicht verschrecken, das wird auf jedenfall klappen. Ihr könnt mir aber schon mal per Email Eure Fastenrezepte senden. Einfach an info@elfenleicht.de und ich werde diese dann in die Datenbank eingeben! So entsteht nach und nach UNSERE Rezeptsammlung, in der Ihr Euch dann  Ideen holen könnt, wenn Ihr überlegt, was Ihr an Eurem Fastentag essen wollt. Und da sind wir auch schon beim Stichwort: Fastentag

Montag morgens, 5.45 Uhr in Deutschland und mein Wecker klingelt..

So geht es wohl bei vielen von uns los. Aber ein Montag heißt bei mir auch in 99% der Fälle: heute ist Fastentag. Und diese Tatsache fällt mir in der Regel auch immer sofort ein, wenn ich wach werde. Als aller Erstes trinke ich jeden Morgen ein großes Glas Mineralwasser. Das mache ich jeden Tag um meinem Stoffwechsel einen Startschuss für den Tag zu geben. Daran musste ich mich wirklich erstmal gewöhnen und habe es mir regelrecht anerzogen, weil ich so unglaublich viel Positives darüber gelesen habe und ich bin ja manchmal lernfähig. Nach meinem Glas Wasser folgt dann aber auch schonKaffee direkt meine erste Tasse KAFFEE….

Ja, ich halte diese Tasse da gerade nicht nur aus Spaß so liebevoll, ich liebe Kaffee, aber das werdet Ihr heute noch merken.

Mein Hunger hält sich morgens generell völlig im Rahmen.

Bevor ich mit dem Fasten angefangen habe, war ich der felsenfesten Überzeugung, dass ich ohne Frühstück NIEMALS aus dem Haus gehen kann.

Heute weiß ich, dass ich es völlig ohne Probleme kann. An Fastentagen versuche ich erst am späten Mittag, also so gegen 14 Uhr zu essen, um eine möglichst lange tatsächliche Fastenpause zu erreichen. Das heißt, das Fasten beginnt ja eigentlich schon nach dem letzten Abendessen, also das heißt am Sonntagabend. Für den gesundheitlichen Vorteil ist eine echte Fastenpause von ca 16 Stunden ideal. Da repariert der Körper an allen Ecken und Enden, das ist ANTI-AGING pur. Darüber mache ich nochmal einen eigenen Blogpost!

Aber mal langsam, soweit sind wir jetzt noch nicht. Wie das morgens so ist, bis mal alle aus dem Haus sind, bin ich bestens abgelenkt.

ABLENKUNG ist das Zauberwort in Kombination mit Fasten!

Ich habe frei also theoretisch-Ihr versteht und werde mich erstmal Haushalt, einkaufen usw. widmen. Es ist wichtig, dass Ihr Euch schon am besten am Vortag überlegt, was Ihr am Fastentag essen wollt. Ihr müsst es am besten planen. Schaut nach, was Ihr zu Hause habt, schreibt Euch auf, was Ihr essen wollt und rechnet schon vorher aus, wieviele Kalorien Eurer Essen hat – zumindestens an den ersten Fastentagen. Ein Plan hilft Euch am Fastentag ungemein! Weil, wenn Ihr erstmal Hunger habt, denkt Ihr schnell  mit dem Bauch…Ihr versteht.

Gut geplant ist da halb gefastet!

Ok, also ich bin jetzt bei 10 Uhr morgens angekommen. Mittlerweile liegen schon 3 Gläser Wasser hinter mir und ich bin bei meiner 2. Tasse Kaffee angelangt. Jetzt wallt zum ersten Mal eine Hungerwelle heran. Gut….. also trinke ich noch einen Kaffee und überlege, was ich als nächstes mache, bis diese Welle vorbei ist. Und das ist die gut Nachricht: Hunger kommt in Wellen. Er kommt und er geht. Das ist eine Erfahrung, die ich auch erst einmal machen musste. Keine Angst vor dem Hunger. Oft ist es auch einfach nur Gewohnheit, warum wir ein Hungergefühl haben, z.B. weil wir zu einer bestimmten Uhrzeit regelmäßig essen und natürlich möchte unser Körper uns daran erinnern. Also Abwarten und Tee- in meinem Fall Kaffeetrinken. Und dann einfach mal weitermachen, in meinem Fall Wäschefalten..

Gegen 12 Uhr spüre ich schon wieder leichten Hunger. Also jetzt nochmal ein Glas Wasser und ich genehmige mir mal eine zuckerfreie Pfefferminzpastille. Mein Sohn kommt um 13.30 Uhr aus der Schule, also werde ich dann mit ihm zusammen essen, nehme ich mir vor. Ich wurschtel also noch ein wenig weiter herum, bereite meine Termine der Woche schon mal vor und kann dann auch endlich mit dem Kochen beginnen.

Heute gibt es meine Geheimwaffe an „Schneller Küche“ an Fastentagen, ein Gericht, dass ich meistens mache, wenn ich von der Arbeit komme und nur nochGemüse_Fischpfanne wenig Zeit habe, ein gesundes und kalorienarmes Fischgericht zu kochen. Was ich immer im Gefrierschrank habe, ist eine gute Gemüsemischung und gefrorene Fischfilets. An Fastentagen esse ich immer einen Weißfisch, der hat pro 100g nur ca. 70-80kcal, aber ein dickes Eiweiß plus. Bei den Gemüsepfannen kann man einfach so gucken, was einem so schmeckt. Ich bevorzuge die Gemüsemischungen von Frosta, da gibt es verschiedene Sorten, italienisch, provencal, toskana etc. Da hat eine Tüte mit einem Inhalt von 480g in der Regel nur ca. 200kcal. Das heißt, mein Mittagessen kommt insgesamt nur aufimage1 knapp 300kcal! Das ist schon eine ganz große Menge Gemüse. Ich finde es super, dass alle Zutaten auf der Rückseite einzeln aufgeführt sind. Und selbstredend keine Geschmacks- verstärker im Spiel sind. Darauf achte ich immer, wenn ich schon „Fertiggemüse“ kaufe, das findet Ihr aber auch bei Iglo und Co. guckt Euch da image2einfach mal durch. Um wirklich alle Vitamine aufnehmen zu können, seht Ihr hier auch meinen obligatorischen Löffel Öl. Ich verwende zum Kochen Rapsöl. Das sind für mich also nochmal ein gesundes Kalorienplus von 50kcal, da ich jaimage3 nicht alleine esse. Den Fisch brate ich ohne Fett, das funktioniert in einer beschichteten Pfanne hervorragend und ich lege ihn auch gefroren in die heiße Pfanne und würze mit Pfeffer und Salz. Das ist also heute an meinem Fastentag meine Hauptmahlzeit. Und die riesen Portion Gemüse kombiniert mit dem Eiweiß des Fisches hält mich ordentlich lange satt. Dazu trinke ich natürlich wieder Mineralwasser.

So, nachdem in der Küche wieder alles schicki ist, treffe ich mich mit einer Freundin zum Kaffee. Die weiß Bescheid, dass ich meinen Fastentag habe, also werde ich dort auch nur mit Kaffee erwartet und wir genießen den Nachmittag. Als ich um 17.30 Uhr nach Hause komme, ist alles im „Grünen Bereich“, mir geht’s gut. Als dann so ab 18.30 Uhr die ersten Familienmitglieder anfangen sich ihr Abendbrot zu richten, könnte ich aber auch noch eine Kleinigkeit essen. Geplant hatte ich für abends eine Tasse Bio-Gemüsebrühe und zum Beißen Möhrensticks. Ein kleiner Kassensturz: Mittagessen ca. 350kcal + 3 Kaffee (mit einem Hauch Milch) ca. 50 kcal (geschätzt)= Hurra ich habe noch 100 kcal frei. Also 200g Möhren und die Brühe sind locker drin. Und damit ist mein Tag auch zu Ende. Essenstechnisch. Dazu natürlich noch ein bisschen Füllmaterial in Form von Wasser. Und das war’s. An Fastentagen trinke ich mindestens 2 l Mineralwasser. Dazu kommen noch Kaffee, manchmal Tee oder Gemüsebrühe. Die ersteren ungesüßt.

Meine Lieben, dies war nur ein Beispiel-Fastentag, den Ihr nach Euren Vorlieben natürlich so gestalten könnt, wie Ihr es mögt! Manchmal gibt es bei mir mittags eine Gemüsesuppe, im Herbst war es eine Kürbissuppe, ich liebe auch Zucchini-Spaghettis mit Tomatensoße, Omeletts (diese Rezepte versuche ich mal in die Rezeptbar einzugeben) etc. Vorsichtig bin ich immer mit Obst, daobst der Fruchtzucker bei mir Hungerattacken das sind dann keine Wellen mehr auslöst. Aber das müsst Ihr dann einfach mal für Euch ausprobieren.

Das ist ja das Tolle am Intervall-Fasten, ich kann es ja gar nicht oft genug schreiben, es ist so unglaublich flexibel und Ihr könnt es so für Euch gestalten, wir Ihr mögt, völlig ohne feste Pläne. Ihr müsst nur Eure 500kcal im Blick behalten – mehr nicht.

Und das Gefühl, wenn am nächsten Morgen der Wecker klingelt… hm, nennen wir es…. elfenleicht??

Ich hoffe, mein Beispiel-Fastentag hat Euch einfach mal einen Einblick gegeben, wie so ein Tag aussehen kann. Wie sieht Eurer Fastentag aus? Wie macht Ihr es? Und für alle diejenigen, die jetzt anfangen: erzählt mir von Eurem 1. Fastentag!

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