30 – Zuckerfrei Teil 3 – Zwischen den Stühlen

Hallo, Ihr Lieben.

Heute habe ich nicht so viel Zeit, daher nur ein ganz kurzes Lebenszeichen. Das Wichtigste: Ich bin noch dabei! 3 Wochen ohne Zucker – jedenfalls wenn ich Zucker in der Zutatenliste erkennen konnte. Aber es gibt soooo viele Momente, da erkennt man es einfach nicht sofort. Wie heute Morgen…

Denn heute Morgen waren wir ein wenig faul und haben uns zum Frühstück für Tiefkühl-Aufbackbrötchen entschieden. Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich ja nur an den Wochenenden Brot oder Brötchen esse. Ich habe mir das irgendwann einfach abgewöhnt, weil mein Blutzuckerspiegel auch bei Vollkornbrot stärker schwankt, als wenn ich Porridge oder ein sonstiges Frühstück esse. Das kommt mir momentan auch sehr gelegen, denn sämtliche Wurstwaren oder Brotaufstriche enthalten nämlich was?? Genau, nahezu alle enthalten Zucker…. Das heißt für mich im Klartext, dass auf meinen Brötchen am WE jetzt immer entweder ein hartgekochtes Ei oder Avocado zu finden sind.

Also, wo waren wir. Genau, beim Brötchenaufbacken. Tja, und da lege ich die  Brötchen so auf das Backblech, decke den Tisch und es riecht auch schon so lecker. Die Backofenuhr bimmelt und ich lege die Brötchen zum Auskühlen. Und denke mir so: „Ach, guckste mal auf die Zutatenliste..“ Gut, Hefe braucht was zum Gehen, das weiß ich. Und dieses „was“ ist meistens eine kleine Menge Zucker schlimmstenfalls, es geht aber auch Backmalz. Tja, und wie ich so gucke, sehe ich das:

Bitte entschuldigt die Foto-Qualität

Und da war ich doch geschockt! Wieviele Zuckerarten findet Ihr?? Zählt mal nach und schreibt mir. Tipp: es sind mehr als 2.

Hier seht Ihr die Schwierigkeit, sich tatsächlich zuckerfrei zu ernähren. Es scheiden einfach soooo viele Lebensmittel, die schon vorverarbeitet sind aus….und hier sieht man mal wieder: eigentlich sollten uns diese Lebensmittel doch das Leben erleichtern. Und ich gucke jetzt auf diese Zutatenliste und bin echt frustriert. Versteht Ihr, wie sehr es den Alltag einschränkt? Und das ist nur ein Beispiel.

Das ist auch der Grund, warum ich im Titel „Zwischen den Stühlen“ geschrieben habe. Ich spüre, wie gut es mir geht ohne Zucker und kann wirklich nur bestätigen, dass vermehrter Zuckerkonsum nervös und unruhig macht. Tatsächlich hat sich auch mein Bauchumfang verringert. Ich mache zwar auch jeden 2. Tag mein Bauchworkout und Krafttraining, aber wir wissen ja, dass Sport nur 20% der Miete ist und 80% über die Ernährung gesteuert wird.

Lage des viszeralen Bauchfettes vereinfacht dargestellt

Am 19.01.2017 war mal wieder ein Elfentreffen im Elfenland und wir hatten das Thema „Bauch“. Neben Nahrungsmitteln, die uns helfen einen flachen Bauch zu bekommen, haben wir aber auch nochmal den Zuckerstoffwechsel betrachtet und besprochen. Und an meinem Bauch sehe ich, wie es tatsächlich auch funktioniert. Dadurch, dass ich ja immer auch noch 2 Tage in der Woche faste, wird natürlich sowieso mein Bauchfett, ganz genau sogar das Viszeralfett abgebaut. Das ist aber auch das Fett, das u.a. auch durch einen zu hohen Zuckerkonsum angefüttert wird, denn unser Körper speichert überschüssige Energie aus „Zucker“in Form von Fettsäuren als Triglycerid in unseren Fettspeichern. Und das ist nunmal auch das Bauchfett. Beim Bauchfett kommt leider aber fatalerweise hinzu, dass man heute weiß, dass dieses auch hormonell aktiv und mittlerweile wissenschaftlich bewiesen auch für viele sogenannter Zivilisationskrankheiten verantwortlich ist. Je mehr Bauchfett, desto höher das Risiko an Bluthochdruck, Diabetes Typ2 usw. zu erkranken.

Also stellt die Veringerung des Bauchumfanges eine Vorsorgemaßnahme dar.

Hier liegen die Grenzen übrigens folgendermaßen:

Frauen bis 88cm und Männer bis 102cm

Und damit schließt sich der Kreis…..

Ich werde jetzt kurz vor Schluß auch nicht aufgeben und selbstverständlich meine kleine, persönliche Challenge weiter durchziehen. Und natürlich auch über den Endspurt berichten!

So, wieviele Zuckersorten habt Ihr in der Zutatenliste entdeckt?

Liebste Grüße, Eure Nicole

Darauf erstmal einen Kaffee – natürlich zuckerfrei.

 

 

 

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