32 – Zuckerfrei Teil 4 und? Projekt beendet?

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht habt Ihr gemerkt… da fehlt doch noch was?! Wo ist denn jetzt das Ende der Challenge, was sagt sie denn jetzt abschließend…..

Genau, was sage ich denn jetzt abschließend?? Wenn das so einfach wäre. Aber ich will Euch mal das pro und contra kurz zusammenfassen…

Und weil das gar nicht so einfach ist,  habe ich mich auch so schwer getan, diesen Blogpost zu schreiben. Hier streiten sich nämlich Bauch und Kopf miteinander und ich stehe irgendwie dazwischen und weiß mit meinen Erkenntnissen erstmal wenig anzufangen.

Ganz klar hat mein Kopf Recht und daran lässt sich auch nicht rütteln:

Zucker ist ungesund und muss isoliert unserem Körper nicht zugeführt werden!!! Glucose, unser Hauptbrennstoff, wird ausreichend über eine gesunde Mischkost mit einem hohem Anteil an Gemüse, Salat und Obst sowie Vollkornprodukten zugeführt! Punkt. So die Theorie.

Welche Reaktionen hat mein Körper auf den Zuckerentzug gezeigt?

  • Also schon mal vorab: ich bin weder in Ohnmacht gefallen, war zu irgendeinem Zeitpunkt unterzuckert oder  hatte Kreislauf!! Ansonsten:
  • Der Bauch ist flacher! Ich habe weiterhin genauso gefastet wie immer und habe trotzdem in den letzten 5 Wochen eine deutliche Veränderung am Bauch genauer am Bauchfett gesehen und auch gespürt. Mein Fazit: 2,5cm weniger!! Den Zusammenhang zwischen Zuckeraufnahme und Fettspeicherung haben wir auf einem unserer Elfentreffen auch bereits zum Thema gehabt.
  • Ich habe im Normalfall (ohne hormonelle Dispositionen) keine Heißhunger. Es fällt mir extrem leicht auf Süßigkeiten aller Art zu verzichten. Und dabei kommt dann schon die Frage auf: Warum habe ich soviel davon gegessen, wenn es mir jetzt so gar nichts mehr wert ist?
  • Meine Haut hat sich positiv verändert. Ob ich jetzt weniger Falten habe, kann ich nicht sagen -wird bestimmt auch nicht so sein- , dennoch kam es in der letzten Zeit viel häufiger zur Überraschung, wenn ich nach meinem Alter gefragt wurde. (vielleicht wollten meine unbekannten Mitmenschen nur nett sein, das weiß ich jetzt nicht) Also lassen wir das am besten  jetzt unkommentiert, ok???? Freue mich sonst immer wie Bolle über Kommentare, nur mal so am Rande….
  • Ich schlafe besser. Was genau es ist, kann ich schwer sagen, aber ich komme viel besser aus dem Bett und habe mehr Energie. Dabei schlafe ich nicht länger, bin kein Langschläfer, aber irgendwie effektiver.
  • Ich strotze vor Energie. In den letzten Wochen habe ich so viele Ideen gehabt, was ich dieses Jahr alles noch so machen möchte! Mein Notizbuch ist schon richtig voll und es kommen täglich neue Ideen dazu, so dass ich wohl zwischen sinnvollen Aktionen und Hirngespinnsten in einer ruhigen Minute trennen muss. Habt Ihr schon gesehen, dass auch der 1. Elfen-Koch-Workshop im März startet?? Ich freue mich schon sehr, es sind so tolle Gerichte, die die liebe Anja von Ayurpure und ich ausgesucht haben.

Was sagt denn das Bauchgefühl?

Nun, das ist was anderes… Kennt Ihr diese Art von Sehnsucht? Das ist paradox, es ist für mich gar nicht schwer an Süßigkeiten vorbei zu gehen und sie z.B. gar nicht erst zu kaufen, aber mich beschleicht einfach so eine Art Wehmut. Erst gestern war ich in einem Ecenter meiner Stadt und da war ein riiiiiiiiiiiesiger Aufsteller mit meiner absoluten Lieblingssüßigkeit (nach Kaffee-Sahne-Schokolade): WEIßE DUBLOS …… OMG ! Und ich habe mich total gefreut, denn die gibt es ja nicht immer (vielleicht mag die auch keiner ausser mir) und der erste Gedanke war: super da nehme ich direkt 2 Packungen mit. Ihr wisst schon, horten…

So muss sich Sucht anfühlen, oder??

Ich habe gedanklich nicht abgeschlossen mit dem Thema. Und jetzt kommt natürlich die Frage auf: ja, warum auch? Willst Du jetzt wirklich nie wieder Süßigkeiten essen, Du Spaßbremse? Doch, will ich schon, denn das war immer schön. Das Belohnungssystem in meinem Kopf funktioniert wirklich einwandfrei.

Um mir selbst aus meinem privaten Kopf-Engelchen und Teufelchen-Konflikt zu helfen, habe ich mir also folgende Regel aufgestellt:

Süßigkeiten und Kuchen nur zu bestimmten Anlässen!

Als Beispiel: Nur an Tagen, die mit einem G enden und mit einer Ausnahme, am Mittwoch… Hahahahaha. Nein, ich denke da eher an die Wochenenden, wenn Besuch kommt oder wir besuchen, Geburtstage, Feiern, Feiertage..also Ihr wisst schon.

Mein allererster Kuchen/Süßigkeit in 2017

Zum Kochen werde ich auch weiterhin auf Zucker verzichten. Meinen Milchreis koche ich mit Xucker und das klappt auch gut, denn mein Süßempfinden ist sehr fein geworden. Wenn -wie am Beispiel der Soyasahne (ich habe darüber ja berichtet)-bereits eine kleine Menge Zucker enthalten ist, werde ich nicht mehr hektisch nach Alternativen suchen und mich damit stressen. DANN IST DAS HALT SO! Aber da ich ja jetzt schon mal nach Alternativen in den 4 Wochen gesucht habe, greife ich natürlich auf diese zurück. Ansonsten lasse ich es halt so wie es ist, denn das war wirklich anstrendend und nervig.

Fazit:

Ihr seht, ich bin mit dem Thema für mich selbst noch nicht fertig. Ich kann Euch aber sehr empfehlen, Euch selbst mal einer Zuckerfrei-Challenge zu stellen. Ihr werdet viel über Euch und Euren Zuckerkonsum lernen, das kann ich Euch versprechen.

Und somit schließe ich jetzt diese Blogpost-Reihe „Zuckerfrei“ ab und es würde mich wirklich sehr freuen, Eure Meinung zu diesem ganzen Thema zu erfahren! Schreibt mir, wir Ihr das so macht oder schon mal gemacht habt, versucht oder was auch immer Euch antreibt, auf Zucker zu verzichten.

In diesem Sinne, Liebste Grüße Eure Nicole

Darauf erstmal einen Kaffee – immernoch zuckerfrei.

Eine Antwort auf „32 – Zuckerfrei Teil 4 und? Projekt beendet?“

  1. Das hört sich super an. Vielleicht werde ich es doch mal probieren, allerdings nicht so lange wie du, das ist mir zu anstrengend. Super, dass du das durchgehalten hast!!!

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